Suche
eRef App icon

eRef App

Medizin

334.00 Bewertungen
3,6
Entwickler
Georg Thieme Verlag KG New
Veröffentlicht
24.08.2016
Werbung

Screenshots

eRef App screenshot
eRef App screenshot
eRef App screenshot
eRef App screenshot
eRef App screenshot
eRef App screenshot
eRef App screenshot
eRef App screenshot
Werbung

Wer medizinisches Wissen unterwegs griffbereit haben möchte, landet schnell bei einer App, die mehr können muss als eine hübsche Suchmaske. Ich habe die eRef App deshalb nicht wie ein gewöhnliches Nachschlagewerk betrachtet, sondern als Werkzeug für Situationen, in denen Zeit, Netzempfang und eine klare Orientierung eine Rolle spielen. Mein Eindruck: Sie ist vor allem dann interessant, wenn du bereits mit dem Thieme-Wissensportal arbeitest oder einen mobilen, möglichst unabhängigen Zugang zu medizinischen Inhalten brauchst.

Die kostenlose Medizin-App stammt von Georg Thieme Verlag KG New und richtet sich klar an Ärztinnen, Ärzte sowie andere medizinisch Lernende und Berufstätige. Im Store wird sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,6 bei rund 1.300 Bewertungen geführt; außerdem kommt sie auf über 50.000 Installationen. Diese Zahlen machen sie nicht zu einer Massen-App für das allgemeine Gesundheitswissen, sondern eher zu einem spezialisierten Begleiter für Menschen, die mit professionellen Quellen arbeiten.

Wo der Einstieg und die tägliche Nutzung ins Stocken geraten können

Die größte Hürde liegt für mich nicht in der Grundidee, sondern in der Erwartungshaltung. Wer die App installiert und sofort ein vollständig geöffnetes medizinisches Lexikon erwartet, könnte enttäuscht sein. Die eRef App ist als mobile und offline nutzbare Ergänzung zum Thieme-Wissensportal gedacht. Das bedeutet: Der tatsächliche Nutzen hängt stark davon ab, welche Inhalte für den eigenen Zugang verfügbar sind und wie gut man den ersten Einrichtungsprozess vorbereitet.

Gerade bei einer Offline-App ist es wichtig, zwischen der Installation der Anwendung und der Verfügbarkeit der Inhalte zu unterscheiden. Die App selbst kann schnell auf dem Gerät sein. Damit sie unterwegs wirklich hilft, müssen die vorgesehenen Inhalte jedoch erreichbar beziehungsweise für die Offline-Nutzung vorbereitet sein. Wenn Suchergebnisse fehlen oder einzelne Werke nicht erscheinen, ist das nicht automatisch ein Fehler der Suchfunktion. Häufig liegt die Ursache eher bei der Anmeldung, der Auswahl der verfügbaren Inhalte oder einem noch nicht abgeschlossenen Ladevorgang.

Ich würde deshalb nicht erst auf Station oder im Hörsaal testen, ob alles funktioniert. Besser ist ein kurzer Probelauf zu Hause: anmelden, ein bekanntes Thema suchen, einen Artikel öffnen und anschließend prüfen, ob die Inhalte auch ohne aktive Verbindung zugänglich bleiben. Dieser kleine Test spart später viel Frust, weil du erkennst, ob das Problem beim Konto, bei den Inhalten oder bei der Verbindung liegt.

Ein weiterer Stolperstein ist die Zielgruppe. Für Patientinnen und Patienten, die gelegentlich eine Diagnose oder ein Medikament nachschlagen möchten, ist die App wahrscheinlich unnötig fachlich. Sie ersetzt keine ärztliche Beratung und ist nicht als leicht verständlicher Ratgeber für den Alltag konzipiert. Wer dagegen im Studium, in der Weiterbildung oder im klinischen Umfeld regelmäßig medizinische Literatur benötigt, findet hier einen deutlich passenderen Ansatz.

Was ich vor der ersten Suche prüfen würde

Nach der Installation würde ich zunächst die aktuelle Version kontrollieren. Der derzeitige Stand ist 2.37.0, während als Mindestvoraussetzung ein Betriebssystem ab Version 9 genannt wird. Das ist praktisch, wenn du ein älteres, aber noch unterstütztes Gerät verwendest. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf den freien Speicher und auf die Systemaktualisierung, bevor du größere Offline-Inhalte einplanst.

Danach kommt der wichtigste Schritt: die Anmeldung und die Prüfung des eigenen Zugangs. Da die App zum Thieme-Wissensportal gehört, ist der Zugriff nicht mit einer beliebigen allgemeinen Such-App vergleichbar. Wenn du über eine Institution, ein Studium oder einen beruflichen Zugang auf bestimmte Werke zugreifen kannst, solltest du genau diesen Zugang verwenden und nicht mehrere Konten durcheinanderbringen.

Ich empfehle außerdem, die App zunächst mit einem sehr konkreten Suchbegriff zu testen. Ein einzelnes Krankheitsbild oder ein klarer Fachbegriff ist hilfreicher als eine lange, ungenaue Frage. So lässt sich schnell feststellen, ob die Suche grundsätzlich arbeitet. Erst danach würde ich mit Synonymen, verwandten Begriffen oder einer breiteren Recherche weitermachen.

Bei einer Offline-Nutzung sollte die Vorbereitung nicht nebenbei passieren. Inhalte, die du später brauchst, solltest du vorher öffnen und vollständig laden lassen. Besonders bei umfangreichen Werken kann es sinnvoll sein, nur die für den eigenen Arbeitsbereich relevanten Inhalte vorzubereiten. Das schont Speicherplatz und macht die spätere Suche übersichtlicher. Der entscheidende praktische Unterschied ist nicht die Installation, sondern die Vorbereitung des Wissens für den Moment ohne Netz.

Ein sinnvoller Ablauf für Studium, Bereitschaft und Visite

In meinem bevorzugten Ablauf beginnt die Recherche nicht erst mit dem konkreten Problem. Ich würde mir vor einer Lern- oder Arbeitseinheit einige typische Themen bereitlegen und sie einmal online öffnen. Dabei kann ich prüfen, ob die passenden Inhalte verfügbar sind und ob die Navigation für mich verständlich ist. Das ist besonders nützlich, wenn ich später in einem Bereich mit schwachem Empfang oder im Flugmodus arbeiten möchte.

Für das Lernen eignet sich die App vor allem als Ergänzung zu einem festen Thema. Statt ziellos durch medizinische Inhalte zu blättern, würde ich einen Begriff aus dem Seminar oder aus einem Fall nehmen und anschließend die verwandten Informationen im Portal verfolgen. Der Vorteil gegenüber einer normalen Websuche besteht darin, dass ich nicht erst zwischen unklaren oder unterschiedlich zuverlässigen Treffern sortieren muss. Der Nachteil ist, dass die Recherche weniger spontan wirkt, wenn der passende Inhalt nicht bereits verfügbar oder im eigenen Zugang enthalten ist.

In einer typischen Alltagssituation könnte das so aussehen: Nach einer Besprechung möchte ich eine bestimmte medizinische Fragestellung noch einmal nachlesen, habe aber im Klinikgebäude nur unzuverlässigen Empfang. Wenn ich den relevanten Inhalt zuvor vorbereitet habe, kann ich direkt in der App nachsehen, statt auf eine mobile Webseite zu warten. Habe ich das Thema vorher nicht geladen, bringt mir die Offline-Idee in diesem Moment deutlich weniger.

Für eine Bereitschaft oder einen langen Lerntag würde ich die App nicht als einziges Werkzeug einplanen. Ich hätte zusätzlich die üblichen institutionellen Quellen und meine persönlichen Notizen griffbereit. Die eRef App kann die Recherche beschleunigen, aber sie ersetzt nicht automatisch die lokale Dokumentation, verbindliche Arbeitsanweisungen oder die klinische Einschätzung. Gerade bei medizinischen Entscheidungen ist der Kontext wichtiger als ein einzelner gefundener Absatz.

Wenn eine Suche scheinbar nichts findet

Ein leeres Ergebnis ist nicht immer ein technischer Ausfall. Zuerst würde ich den Suchbegriff vereinfachen und mögliche Schreibvarianten ausprobieren. Medizinische Begriffe werden im Alltag oft anders verwendet als in Fachtexten. Ein allgemeinerer Begriff kann den Einstieg erleichtern, danach lässt sich die Suche schrittweise eingrenzen.

Als Nächstes würde ich prüfen, ob ich tatsächlich im erwarteten Inhaltsbereich suche. Wenn mehrere Werke oder Fachgebiete verfügbar sind, kann eine Einschränkung der Suche hilfreich sein. Umgekehrt kann eine zu enge Auswahl dazu führen, dass ein passender Treffer übersehen wird. Dieser Wechsel zwischen gezielter und breiter Suche ist einer der nützlichsten Arbeitsgriffe, die ich bei solchen Portalen anwenden würde.

Auch die Offline-Situation verdient eine eigene Prüfung. Ein Inhalt kann online erreichbar sein, ohne bereits offline gespeichert zu sein. Wenn du einen Artikel nur einmal im Netz geöffnet hast, solltest du nicht automatisch davon ausgehen, dass jede zugehörige Seite, jedes Kapitel oder jede Suche später ohne Verbindung bereitsteht. Für wichtige Themen würde ich die Offline-Funktion deshalb vorab in genau der Umgebung testen, in der ich sie verwenden möchte.

Falls die App nach einer Anmeldung oder Aktualisierung ungewöhnlich reagiert, hilft zunächst ein kontrollierter Neustart. Danach würde ich die Verbindung wechseln, sofern das möglich ist, und prüfen, ob das Problem nur im Offline-Modus auftritt. Ein einzelner fehlender Treffer ist etwas anderes als eine App, die überhaupt keine Inhalte öffnet. Diese Unterscheidung macht die Fehlersuche wesentlich schneller.

Wie ich den Arbeitsablauf wiederherstellen würde

Wenn die App plötzlich nicht mehr wie gewohnt arbeitet, würde ich nicht sofort alles löschen. Zuerst notiere ich mir, was genau passiert: Wird die Anmeldung abgelehnt, bleibt die Suche leer, öffnen sich Inhalte nicht oder funktioniert nur die Offline-Nutzung nicht? Eine genaue Beobachtung ist bei einer spezialisierten App hilfreicher als ein allgemeines „geht nicht“.

Danach würde ich die einfachsten Ursachen abarbeiten: stabile Internetverbindung herstellen, App vollständig schließen, erneut öffnen und den betroffenen Inhalt noch einmal laden. Falls ein Inhalt nur teilweise verfügbar ist, würde ich ihn bei bestehender Verbindung erneut aufrufen und die Offline-Nutzung später noch einmal testen. So lässt sich vermeiden, dass man vorschnell von einem dauerhaften Problem ausgeht.

Bei einem Konto- oder Zugangsproblem würde ich die Anmeldedaten sorgfältig prüfen und darauf achten, ob ich den richtigen Zugang verwende. Wenn der Zugriff über eine Einrichtung läuft, kann auch die Berechtigung selbst eine Rolle spielen. In diesem Fall bringt wiederholtes Neuinstallieren wenig. Sinnvoller ist es, den Zugang außerhalb der App zu überprüfen oder die zuständige Stelle zu kontaktieren.

Eine Neuinstallation sehe ich als letzten Schritt, nicht als Standardlösung. Sie kann lokale Fehler beheben, aber sie kann ebenso bedeuten, dass vorbereitete Offline-Inhalte erneut geladen werden müssen. Wer gerade unterwegs ist, sollte diesen Schritt daher nur durchführen, wenn eine zuverlässige Verbindung und genügend Zeit vorhanden sind. Vorher würde ich wichtige Suchbegriffe, Notizen und benötigte Quellen sichern beziehungsweise anderweitig festhalten.

Ein kleiner, oft übersehener Tipp: Vor einem wichtigen Einsatz würde ich nicht nur die App öffnen, sondern einen vollständigen Test ohne Verbindung machen. Dazu gehören eine Suche, das Öffnen eines relevanten Inhalts und die Rückkehr zu einem bereits aufgerufenen Bereich. Erst wenn dieser Ablauf funktioniert, würde ich mich darauf verlassen, dass die App unterwegs als Offline-Werkzeug genügt.

Wann nicht die App selbst die Ursache ist

Bei mobilen Medizin-Apps wird schnell die Anwendung verantwortlich gemacht, obwohl die eigentliche Ursache an anderer Stelle liegt. Ein instabiles WLAN, ein eingeschränkter Zugang, ein volles Gerät oder ein veraltetes Betriebssystem kann sich genau wie ein App-Fehler anfühlen. Deshalb würde ich immer zuerst prüfen, ob andere Anwendungen dieselben Verbindungsprobleme zeigen.

Auch die Erwartungen an Offline-Inhalte können zu Missverständnissen führen. Offline bedeutet nicht automatisch, dass jede denkbare Recherche ohne Vorbereitung verfügbar ist. Wenn ein Thema online funktioniert, offline aber nicht, spricht das eher für einen nicht geladenen oder nicht zugänglichen Inhalt als für eine kaputte Suche. Der passende nächste Schritt ist dann die Inhalts- und Zugangsprüfung, nicht unbedingt eine komplette Neuinstallation.

Bei medizinischen Informationen kommt außerdem die Frage der Aktualität hinzu. Für das Lernen oder das Nachschlagen kann ein Offline-Zugang sehr praktisch sein. Bei einer konkreten Behandlungssituation sollte ich trotzdem prüfen, ob ich die aktuell benötigte Quelle und den richtigen institutionellen Kontext nutze. Eine App kann den Zugriff erleichtern, aber sie nimmt mir nicht die Verantwortung ab, die Information fachlich einzuordnen.

Wenn du nur gelegentlich allgemeine Gesundheitsfragen hast, ist eine frei zugängliche, verständlich geschriebene Informationsquelle wahrscheinlich die bessere Wahl. Die eRef App spielt ihre Stärke dort aus, wo Fachsprache, strukturierte Inhalte und ein professioneller Recherchebedarf zusammenkommen. Für schnelle Alltagserklärungen kann sie überdimensioniert wirken; für eine gezielte medizinische Recherche ist eine gewöhnliche Suchmaschine dagegen oft zu unscharf.

Wie sie sich gegen übliche Alternativen schlägt

Im Vergleich zur normalen Websuche bietet die App einen klareren fachlichen Rahmen. Ich muss weniger Zeit damit verbringen, die Qualität völlig unterschiedlicher Treffer einzuschätzen. Dafür ist die Recherche stärker an das Thieme-Portal und die verfügbaren Inhalte gebunden. Wer möglichst breit über viele frei zugängliche Quellen suchen möchte, ist mit einer Suchmaschine flexibler.

Gegenüber einer reinen mobilen Webseite hat die App ihren praktischen Vorteil vor allem unterwegs. Ein vorbereiteter Offline-Zugang kann entscheidend sein, wenn die Verbindung schlecht oder nicht vorhanden ist. Eine Webseite ist dagegen oft bequemer, wenn ich nur kurz etwas nachsehen möchte und ohnehin online bin. Für spontane Einzelabfragen würde ich daher nicht automatisch die App bevorzugen.

Auch gedruckte Fachbücher bleiben in bestimmten Situationen konkurrenzfähig. Ein Buch braucht keinen Akku und lässt sich ohne technische Anmeldung verwenden. Die App ist dafür leichter mitzunehmen und bei einer gezielten Suche schneller. Für längeres Lesen oder systematisches Lernen kann Papier angenehmer sein; für den schnellen Zugriff auf einen bestimmten Begriff ist die mobile Variante für mich praktischer.

Wer bereits einen gut funktionierenden Thieme-Zugang nutzt, dürfte den größten Mehrwert spüren. Wer dagegen nur eine kostenlose Gesundheits-App ohne Zugangshürden sucht, wird vermutlich an der fachlichen Ausrichtung und am Einrichtungsaufwand hängen bleiben. Die Tatsache, dass die App kostenlos angeboten wird, macht sie interessant, bedeutet aber nicht, dass jeder verfügbare Inhalt automatisch für jede Person offensteht.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich würde die App Medizinstudierenden empfehlen, die mit Thieme-Inhalten arbeiten und ihre Recherche nicht auf den Schreibtisch beschränken möchten. Ebenso passt sie zu Ärztinnen und Ärzten, die bestimmte Fachinformationen unterwegs vorbereitet verfügbar haben wollen. Auch für Lernphasen vor Prüfungen kann sie sinnvoll sein, wenn du deine Themen gezielt auswählst und nicht versuchst, das gesamte Portal auf einmal zu verwalten.

Weniger geeignet ist sie für Menschen, die eine sehr einfache Bedienung ohne Konto- oder Inhaltsfragen erwarten. Auch wer ausschließlich allgemeine Gesundheitsthemen in Alltagssprache sucht, wird wahrscheinlich eine andere App angenehmer finden. Für eine einzelne gelegentliche Suche ist der Einrichtungsaufwand möglicherweise größer als der Nutzen.

Das Alterssiegel USK ab 0 Jahren sagt wenig über die fachliche Zielgruppe aus. Die App ist zwar ohne eine hohe Altersbeschränkung gelistet, ihre Inhalte und Begriffe richten sich trotzdem klar an medizinisch interessierte oder ausgebildete Nutzer. Ich würde sie daher nicht nach dem Alterssiegel auswählen, sondern danach, ob der eigene Alltag tatsächlich professionelle medizinische Informationen verlangt.

Mein praktisches Urteil nach der Nutzung

Die eRef App ist für mich kein universeller Gesundheitsbegleiter, sondern ein spezialisiertes Werkzeug mit einem konkreten Vorteil: vorbereitete medizinische Informationen können auch dann nützlich bleiben, wenn die mobile Verbindung versagt. Dieser Vorteil funktioniert allerdings nur, wenn Anmeldung, Inhalte und Offline-Zugriff vorher sauber eingerichtet und getestet wurden.

Die Bewertung von 3,6 zeigt, dass die App nicht bei allen Nutzern reibungslos ankommt. Ich kann nachvollziehen, warum: Bei einem Wissensportal wirken Zugangsfragen, verfügbare Inhalte und Offline-Vorbereitung schnell komplizierter als bei einer gewöhnlichen Such-App. Gleichzeitig wäre es unfair, sie ausschließlich nach dem Maßstab einer einfachen Ratgeber-App zu beurteilen. Ihr Wert liegt gerade in der fachlichen Einbindung und im mobilen Zugriff auf das Thieme-Umfeld.

Mein Rat an dich lautet deshalb: Installiere sie, wenn du bereits mit dem Thieme-Wissensportal arbeitest oder regelmäßig medizinische Fachinformationen brauchst. Nimm dir anschließend Zeit für einen echten Offline-Test und bereite nur die Themen vor, die du im Alltag wahrscheinlich benötigst. Wenn du dagegen eine unkomplizierte App für allgemeine Gesundheitsfragen suchst, würde ich eher eine verständlichere und weniger portalgebundene Alternative wählen.

Unterm Strich ist die kostenlose Anwendung von Georg Thieme Verlag KG New dann stark, wenn sie in einen bestehenden Lern- oder Arbeitsablauf eingebaut wird. Sie löst nicht jedes Rechercheproblem und sollte keine fachliche Entscheidung allein tragen. Als vorbereiteter mobiler Zugang zu medizinischem Wissen kann sie aber genau in dem Moment helfen, in dem eine normale Websuche wegen fehlendem Netz, Zeitdruck oder unübersichtlichen Treffern nicht weiterkommt.

Meine Empfehlung: gut für medizinische Fachanwender mit geplantem Offline-Einsatz, weniger überzeugend für spontane Gesundheitsfragen ohne Thieme-Bezug.

Highlights

  • Schneller Zugriff auf medizinische Fachinformationen unterwegs
  • Übersichtliche Suchfunktion mit vielen relevanten Fachbegriffen
  • Praktisch für Studium
  • Klinikalltag und Prüfungsvorbereitung
  • Regelmäßige Aktualisierungen halten Inhalte auf aktuellem Stand
  • Mehrere Nachschlagewerke in einer App gebündelt

Einschränkungen

  • Viele Inhalte sind nur mit kostenpflichtigem Zugang verfügbar
  • Die App benötigt ausreichend Speicherplatz für zusätzliche Inhalte
  • Ohne Internet können nicht alle Funktionen genutzt werden
  • Für Einsteiger wirkt die große Informationsmenge zunächst unübersichtlich
  • Einige Fachinhalte sind eher für medizinisches Personal geeignet

Häufig gestellte Fragen

Was ist die eRef App und für wen ist sie geeignet?

Die eRef App ist eine digitale medizinische Wissensplattform, die vor allem für Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende, Pflegekräfte sowie andere Angehörige medizinischer Berufe gedacht ist. Sie bündelt je nach verfügbarem Zugang Fachbücher, Zeitschriften, medizinische Nachschlagewerke und weitere Lerninhalte. Vor dem Download sollte geprüft werden, ob die benötigten Inhalte über die eigene Institution oder ein persönliches Abonnement freigeschaltet sind.

Welche Inhalte und Funktionen bietet die eRef App?

In der eRef App können Nutzer auf medizinische Fachinformationen, Lehrbücher, Fachzeitschriften und teilweise multimediale Materialien zugreifen. Praktisch sind insbesondere die Suchfunktion, das Speichern wichtiger Inhalte und der Zugriff auf persönliche Merkliste, sofern diese Funktionen im jeweiligen Zugang unterstützt werden. Der genaue Umfang hängt jedoch vom gebuchten Paket, der Institution und den geltenden Lizenzbedingungen ab.

Ist die eRef App kostenlos nutzbar?

Der Download der eRef App ist in der Regel kostenlos, der vollständige Zugriff auf viele Inhalte jedoch nicht automatisch. Zahlreiche Fachbücher, Zeitschriften und Datenbanken erfordern ein kostenpflichtiges Abonnement oder eine Freischaltung durch eine Universität, Klinik oder andere Bildungseinrichtung. Deshalb sollten Nutzer vorab kontrollieren, welche Inhalte im eigenen Konto enthalten sind und ob zusätzliche Gebühren entstehen können.

Kann ich die Inhalte der eRef App auch offline verwenden?

Ob Inhalte offline verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Werk, Lizenzmodell und der Version der App ab. Einige Inhalte können möglicherweise für die spätere Nutzung gespeichert werden, während andere eine aktive Internetverbindung benötigen. Vor einer Reise oder dem Lernen an Orten mit schlechtem Empfang empfiehlt es sich, die gewünschten Materialien testweise herunterzuladen und die Offline-Funktion in den eigenen Kontoeinstellungen zu überprüfen.

Welche Geräte und Betriebssysteme unterstützt die eRef App?

Die eRef App ist grundsätzlich für mobile Geräte mit Android oder iOS vorgesehen. Für eine zuverlässige Nutzung sollten das Betriebssystem und die App möglichst aktuell sein, da ältere Versionen möglicherweise nicht mehr vollständig unterstützt werden. Außerdem werden eine stabile Internetverbindung und ausreichend freier Speicher benötigt. Vor der Installation lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Angaben im jeweiligen App Store.

Werbung
eRef App icon

eRef App

Medizin


334.00 Bewertungen
3,6
Entwickler
Georg Thieme Verlag KG New
Veröffentlicht
24.08.2016

Alternative zu eRef App

Diese Seite bietet unabhängige Informationen über mobile Apps, die von Drittanbietern entwickelt wurden, und besitzt, veröffentlicht oder vertreibt die genannten Anwendungen nicht. Alle Marken und Logos bleiben Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Entwicklerkontaktinformationen und Datenschutzrichtlinien, die auf App-Seiten angezeigt werden, gehören dem offiziellen Entwickler und dienen ausschließlich zur Referenz. Für Support oder datenschutzbezogene Angelegenheiten kontaktieren Sie den Entwickler unter [email protected], https://kundenservice.thieme.de/technische-probleme-apps.htm oder https://www.thieme.de/de/thieme-gruppe/Datenschutzerklaerung-Thieme-DE.htm.